| Der grüne Gockel | zurück zur Hauptseite | |||||
Was ist nun der grüne Gockel? Hinter dem "Grünen Gockel" verbirgt sich ein kirchliches Umwelt-Zertifikat. Die Ältestenkreise der Alt- und Mittelstadt haben sich dazu entschlossen, sich um dieses Zertifikat zu bemühen. Man bekommt es u.a. nur, wenn man bestimmte Auflagen im Umweltschutz beachtet und diese Auflagen bei der Bewirtschaftung der Kirchen, des Gemeindehauses und der Kindertagesstätte beachtet. Im Zuge der Zertifizierung müssen "Schöpfungs" - bzw. Umweltleitlinien aufgestellt werden, die als Maßstab für ein umweltbewußtes Handeln dienen sollen. Eine Arbeitsgruppe hat sich um die Erarbeitung dieser Leitlinien gekümmert. Die "Schöpfungsleitlinien" sind inzwischen von den Ältestenkreises verabschiedet worden. |
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1. Grundlegung "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaute und bewahrte." (1. Mose 2,15) "Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung: denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes." "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neu Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen ...". (Offenbarung 21,1) Als Christen erwarten wir nicht nur die eigene Erlösung, sondern die der ganzen Schöpfung - und so "das Leben der kommenden Welt" (Nicänum). Gerade weil wir diese Hoffnung haben, sind wir als Christen besonders verpflichtet, die Schöpfung zu schützen - ist sie doch die Fassung der zukünftigen Welt, die wir nicht selber herbeiführen können. 2. Gegenwart und Zukunft In der Befolgung dieser Grundlegung leben wir vor Ort möglichst so, dass unsere Lebensqualität nicht auf Kosten von Menschen in anderen Regionen, auf Kosten zukünftiger Generationen oder auf Kosten der Natur geht. 3. Die drei "Ö": Ökologie, Ökonomie und Öffentlichkeitsarbeit Wir streben an Ökonomie und Ökologie miteinander zu vereinbaren. Wir treten persönlich und in der Öffentlichkeitsarbeit unserer Gemeinden dafür ein und stellen dabei besonders unsere Verantwortung für die Schöpfung in den Vordergrund. Wir wollen durch unser Verhalten Vorbild sein und andere zum Nachahmen anregen. 4. Konkrete Ziele in der Bewahrung der Schöpfung a) Wir gehen schonend mit allen natürlichen Ressourcen um. 5. Dauer, Nachhaltigkeit und Lob des Schöpfers Die Bewahrung der Schöpfung ist für uns eine auf Dauer angelegte Aufgabe. Insbesondere in der Nutzung unserer Gebäude setzen wir auf Nachhaltigkeit. Denn das Lob Gottes ist für uns nicht nur eine liturgische Wohltat, sondern immer auch eine konkrete Tat, die der Schöpfung wohl tut: "Herr, wie sind deine Werke so groß und so viel! Du hast sie alle Weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter."
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