| Gemeinde Aktuell | |||||
| Menschen aus unserer Mitte - Dr. Regine Ehrhardt | |||||
51 Jahre, ledig Da ich ursprünglich der katholischen Kirche angehörte, der ich mich aber aus persönlichen Gründen schon seit Jahrzehnten nicht mehr verbunden fühlte, schmerzte es mich immer etwas, zwar in der Stadtkirche sein und auch das Abendmahl mit feiern zu dürfen, aber doch nicht so richtig dazu zu gehören. Mein größter Wunsch war es, ganz einer Gemeinde anzugehören und auch in der Gemeindearbeit tätig werden zu können. Da ich mich schon lange mit dem Gedanken trug, in die evangelische Kirche zu konvertieren ergab sich Anfang diesen Jahres, auch durch intensivere Kontakte mit Herrn Dr. Splinter diese Gelegenheit. Seit März 2010 bin ich nun Mitglied der Altstadtgemeinde, was mich mit großer Freude erfüllt. Zu meiner Überraschung wurde ich sehr schnell in den Ältestenkreis aufgenommen, dem ich nun seit Mai diesen Jahres angehöre. Noch bin ich dabei, meinen Platz in der Gemeinde und im Ältestenkreis zu suchen und nach Aufgaben Ausschau zu halten, die ich neben meinem Beruf noch leisten kann. Auf der Palliativstation des Städtischen Gemeinde aktuell Klinikums, die ich seit 5 Jahren leite, habe ich viel mit schwerstkranken und sterbenden Menschen zu tun, erlebe viel Leid und Elend, aber auch viel Freudiges erlebe und gehe ganz in dieser Arbeit auf. Deshalb möchte ich mich auch in der Gemeinde gerne um ältere und kranke Gemeindemitglieder kümmern, Besuchsdienste leisten und evtl. auch künstlerische Angebote machen bzw. mich bei entsprechenden Aktivitäten beteiligen. Künstlerische Aktivitäten, seien sie musikalischer oder gestalterischer Natur tuen meiner Ansicht nach allen Menschen gut, gerade auch in schwierigen Lebenslagen oder in Zeiten der Einsamkeit. Bei all meinen Tätigkeiten begleitet mich sowohl der Text des Liedes 171 aus unserem Evang. Gesangbuch als auch die Worte von Dietrich Bonhoefer: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag Gott ist bei uns am Abend und am Morgen Und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“ Mit diesen Worten kann ich jeden Tag auf´s neue beginnen, für meine Patienten und meine Mitmenschen mit neuer Kraft, Hoffnung. |
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| Die Samstagsgruppe der Lebenshilfe e.V. Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung stellt sich vor | |||||
| Unsere Treffen mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sowie deren Freunden und Angehörigen finden nun schon das 18. Jahr in den Räumen der Evang. Alt- und Mittelstadtgemeinden in Karlsruhe statt – zunächst in der Erbprinzenstraße und jetzt in der Kreuzstraße. Wir danken Herrn Pfarrer Leiser und Gattin und für weitere viele Jahre Frau Pfarrerin Linda Splinter und Herrn Pfarrer Dr.Dieter Splinter sehr dafür. Danken möchten wir auch der Pfarramtssekretärin Frau Dietlinde Flohr, die immer da war, wenn wir sie brauchten. Zunächst versuchten Dr. Frithjof Grabe, Frau Leiser, Frau Ruppenthal und ich im Rahmen des Sandkastentreffs bzw. einer Kinderbibelwoche die behinderten Kinder zu integrieren, doch die Gruppen wurden dann viel zu groß und man konnte auf die besonderen Bedürfnisse der behinderten Kinder nicht mehr so richtig eingehen. Da entstanden dann die Samstagsspielnachmittage. Nun treffen sich so ca. 30 Kinder und junge Erwachsene mit und ohne Behinderungen im Gemeindezentrum zu verschiedenen Aktivitäten. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Schon viele Jahre ist Frau Eva Sültemeyer mit dem „Ausdrucksmalen“ dabei. Frau Sültemeyer hat eine Ausbildung bei Laurence Fotheringham absolviert, ihr Atelier ist in der Amalienstraße. Das Ausdrucksmalen könnte man als eine Entdeckungsreise zu sich selbst beschreiben. Beim Ausdruckmalen probiert man sich mit Farben aus, spielt mit ihnen – ohne Malvorkenntnisse und ohne Leistungsdruck, einfach nach Gefühl und mit der Bereitschaft, sich von den bereitstehenden Farben führen zu lassen. Im Prozess des intuitiven Malens können sich Probleme und Konflikte bildlich lösen, man kann sich von Druck und Blockaden befreien und die eigene Situation überblicken. Dies fördert das Selbstvertrauen und die Entscheidungskraft „Ja“ und „Nein“ zu sagen. Es hat vielen unserer Kinder sehr geholfen, so konnten sie manche Probleme „wegmalen“. Wichtig für uns war das Erlernen der „einfache Gebärdensprache“, damit können wir auch mit den nicht sprechenden Teilnehmern der Gruppe „ins Gespräch“ kommen. Herr Andreas Riehm bringt mit seiner Tochter Dagmar unsere Hände (nicht sprechend) mit viel Spaß zum „sprechen“. Die Nutzung dieser einfachen, mit Lautsprache unterstützten Gebärdensprache für Menschen mit geistiger Behinderung ist unumstritten und damit es sich nicht nur um einen Kommunikations- Code zwischen zwei Menschen handelt sollte sie auch über den familiären Bereich hinaus, im Freizeitbereich sowie beruflichen Alltag ihre Anwendung. | ![]() |
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Ein dritter Schwerpunkt an unseren Samstagnachmittagen ist die Percussionsmusik mit Eckhard Sültemeyer, der als Lebensberater, z.B. mit der Aufschichtung von Steinen in der Alb oder bei Meditationen im Vierortsbad, sicher vielen bekannt ist. Diese Stunden mit immer wieder neuen Tönen, ohne Noten, an den Instrumenten sowie Tanz und Bewegung sollten eigentlich nie zu Ende gehen, so begeistert sind alle dabei. Die Höhepunkte in den Räumen sind immer die großen Faschingsveranstaltungen und die besonders schönen Weihnachtsfeiern. |
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Beide natürlich mit Programmen, an denen es sehr wichtig ist, alle zu beteiligen. Am Neujahrsempfang haben wir immer Gäste aus den Hagsfelder Werkstätten. Es findet auch jedes Jahr, in Anlehnung an den deutschenglischen Freundeskreis, der „Pfannkuchenlauf“ mit dem Essen der leckeren Pfannkuchen statt. Wir starten auch von hier aus regelmäßig zu Ausflügen ins Naturkundemuseum, zu Theaterbesuchen – besonders auch ins „Sandkorn“, denn dort gibt es eine integrative Theatergruppe der Lebenshilfe und des Sandkorn- Theaters „Die Spinner“. Diese Aufführungen zeigen uns dann, wie „normal“ auch Menschen mit Behinderungen sein können. Außer mir arbeiten auch Jutta und Gundula Jäger, Michaela und Heiko Löffler, Hans Hedden, Johannes Pfeffer und Sonja Dobmaier seit vielen Jahren als Betreuer mit. Am Anfang waren auch Hilde Caillat und ihre Töchter Melanie sowie Natalie als Betreuer dabei. Die kleine Schwester Kathrin stellte damals als Kindergartenkind bei der Vorstellung meiner Tochter Angelika zu ihren Freunden gewandt fest, „das ist Angelika, die kann nicht laufen und nicht sprechen, doch lachen kann sie“. Das ist es auch, was uns als ehrenamtliche Helfer immer weiter machen lässt, die Freude und Dankbarkeit in den Augen der Kinder und jungen Erwachsenen zu sehen. Sie haben die Gabe es zu zeigen und wir sollten sie nicht enttäuschen. Wir freuen uns, dass es immer wieder Organisationen und private Spender für die Arbeit mit dieser Gruppe gibt, denn ohne diese wäre das alles nicht möglich. Wir hoffen, dass wir noch einige Zeit in den Gemeinderäumen unsere Aktivitäten mit diesen Menschen fortsetzen können. Ursula Villhauer |
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| Kinderbetreuung während des Hauptgottesdienstes | |||||
| Ab Januar 2010 bieten wir an jedem dritten Sonntag im Monat eine Kinderbetreuung während des Hauptgottesdienstes an. Eltern, die zum Gottesdienst möchten, können ihre Kinder ab 10.00 Uhr zu uns in den Kleinen Saal unseres Gemeindehauses in der Kreuzstraße 13 bringen. Jedes Kind darf gern sein Kuscheltier oder ein geliebtes Spielzeug mitbringen. Wir beginnen mit einem gemütlichen Frühstück. Alle Kinder sind danach zum Spielen, Bücher anschauen, Malen und Basteln eingeladen. Lieder, biblische Geschichten, Gebet und Segen werden uns durch den Morgen begleiten und unserem Beisammensein den vertrauten Rahmen geben. Wir freuen uns euch an folgenden Terminen bei uns begrüßen zu könne: 19. Dezember 09. Januar 13. Februar 13.März 10. April 08. Mai 12. Juni Anmeldung nicht erforderlich. Kontakt: Christina Carlberg & Nicole Reinhardt, Tel.: 0721 174 90 92. |
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| City-Abendgebet | |||||
Zum City-Abendgebet (Vesper) laden wir an jedem 2. und 4. Dienstag |
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| Gemeindefrühstück | |||||
Nadine Pedicillo, Renate Craig & Nicole Reinhardt fühlen sich in unserer Pfarrgemeinde sehr wohl. Sie haben nicht nur Spaß, sondern wollen ihren Teil dazu beitragen, um Sie als Gemeindemitglied besser kennen zu lernen, Alt wie Jung an einen Tisch zu bringen, Gespräche zu führen, miteinander zu frühstücken, einfach da zu sein, die Gemeinde einander ein Stück näher zu bringen, mal die Seele baumeln zu lassen und neue Eindrücke zu sammeln. Sie laden zu folgenden Terminen 2008 jeweils von 8.30 - 10.30 Uhr zum Gemeindefrühstück in der Kreuzstraße 13, im Hanns Löw-Saal ein: 12. Dezember, 16. Januar, 20. Februar, 20. März, 17. April, 15. Mai, 19. Juni. |
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| 3 : 16 - Bibel einmal anders | |||||
Drei-Sechzehn - das ist eine ganz andere Methode, die Bibel kennen zu lernen. Hierbei wird im Lauf der Zeit aus jedem biblischen Buch im 3. Kapitel der 16. Vers gelesen. Erst nur der Vers, dann die benachbarten Verse, danach der größere Textabschnitt. Fragen nach Inhalt und Hintergründen dieses Verses und seines Sinnzusammenhangs. Je Abend wird auf diese Weise ein biblisches Buch besprochen - im Lauf der Zeit also alle 66 Bücher der Bibel. Hierbei wird nicht strikt Buch für Buch vorgegangen, sondern es werden zwischendurch auch Bücher aus dem Neuen Testament besprochen. Immer wieder stellen wir hierdurch Jesus Christus und die Grundlagen unseres christlichen Glaubens ins Zentrum unserer Bibelarbeit. Ein Bibelkreis ganz anderer Art also, der sich seit Februar 2008 monatlich im Gemeindehaus der Stadtkirche trifft. Leitung: Heiko Singer, Tel. 07 21 - 970 32 32, heiko.singer@t-online.de
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Termine: Gemeinsam statt einsam 2010 |
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Dezember |
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Termine des Seniorenkreises - erstes Quartal 2011 |
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Januar Leitung: Pfarrerin Splinter Ort: Kreuzstr. 13 Beginn: jeweils um 15.00 Uhr |
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Hinweise zum perönlichen Engagement |
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Sie wollen sich engagieren? Sie wollen gerne in Ihrer Freizeit etwas Sinnvolles tun? Sie suchen ein Engagement, das zu Ihnen passt und Ihnen auch Spaß und Freude macht? Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten und Formen des freiwilligen, ehrenamtlichen Engagements, die im Zeitaufwand sehr unterschiedlich sind:
In den Gemeinden der Alt- und Mittelstadt ist all das m öglich. In einem Projekt kann man sich z.B. in der Kirchenmusik engagieren, längerfristig im Ehrenamt als Kirchenälteste oder Kirchenältester, als Jugendlicher in der Betreuung von Kindern - und auch ein "Freiwilliges Soziales Jahr" kann man bei uns machen. Zur Zeit suchen wir nach Menschen, die bereit sind, sich in folgenden Bereichen zu engagieren:
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Der grüne Gockel |
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Wir sollen die Schöpfung "bebauen und bewahren". So heißt es in der Bibel. Die Kirche will dieser Aufgabe durch den "Grünen Gockel" gerecht werden. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich die Übertragung des EMAS-Standards auf den kirchlichen Bereich. Diese Abkürzung meint das "Eco Management and Audit Scheme" der Europäischen Union. Der Grundgedanke dieses Programms ist es in einem Umweltmanagementsystem, die Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes erreicht wird. Konsequent angewendet, können viele Kilowattstunden Strom, viele Kubikmeter Gas und viele Liter an Öl und Wasser gespart werden. Das schützt die Umwelt und senkt die Kosten. |
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